In 2 Tagen ist es soweit: Am 13.4. habe ich hier meinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht.
Und seitdem hat sich so viel getan!
Als ich diesen Blog angefangen habe, hatte ich noch keine Ahnung, in welche Richtung ich gehen möchte.
Ich wollte aus meinem Alltag erzählen und hatte als Ziel eigentlich nur, eine gewisse Routine in mein Leben zu bringen. Zudem hat mir Schreiben schon immer viel Spaß gemacht und ich wollte mich einer wöchentlichen Challenge stellen.
Wie ich euch auch schon erzählt habe, wollte ich endlich ein Hobby für mich finden, das nur zu mir gehört und mit dem ich mich jederzeit beschäftigen kann.
Als ich ein passendes Instagram-Profil für diesen Blog erstellt habe, hat das ein Gefühl der Verantwortung in mir geweckt. Mein Interesse am Bloggen und an Social Media ist gewachsen und hat meinen Ehrgeiz geweckt.
Ich wollte ästhetischen, relevanten Content erstellen und hatte keine Ahnung, wie.
Mein persönliches Instagram-Profil sieht sehr mau aus und ich poste nur selten.
Bei dem Profil von irgendwodazwischen wollte ich 3-mal die Woche posten und was soll ich euch sagen: Das ist mir so superschwergefallen und ich hatte das Gefühl, dass meine Posts nicht schön und kreativ genug sind.
Auch die Zahlen der Besucher sprechen für sich. Ich startete eine Recherche und besorgte mir auch einige passende Bücher zum Thema.
Mir wurde klar, dass ich etwas Entscheidendes übersah und mir ein Puzzleteil in meinem Konstrukt fehlte.
Nach einer großen Existenzkrise, die sich über den letzten Monat gezogen hat, war ich das erste Mal so richtig gezwungen, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Ich konnte die Entscheidung nicht auf morgen oder den nächsten Monat verschieben. Ich musste schnell Klarheit finden und suchte im Internet nach Ratschlägen.
Ich suchte nach Websites, mit denen ich mich identifizieren konnte. Nach Seiten, die mir das Gefühl gaben, mich und meine Probleme zu verstehen und die mir auch wertvolle Tipps zur Entscheidungsfindung geben konnten.
Leider blieb diese Suche recht erfolglos und ich musste durch tägliches Kopfzerbrechen selbst klarer werden.
Und hier passierte etwas Entscheidendes: Mir wurde klar, welches Puzzlestück mir fehlte, und ich verspürte den Wunsch, dass ich doch genau diese Art von Bloggerin werden könnte und wollte.
Ich möchte die große Schwester sein, die dich auf deiner Achterbahn der Gefühle begleitet. Wir können zusammen grübeln, Lösungen finden oder uns eingestehen, dass einige Fragen vielleicht noch eine Zeit lang offen bleiben müssen.
So oder so sind wir dabei dann nicht mehr alleine. 🤍
Ich habe in den 6 Monaten nicht nur ein Stückchen näher zu mir selbst gefunden, sondern auch endlich eine Antwort darauf gefunden, in welche Richtung dieser Blog gehen soll.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich auf diesem Weg begleitet!
PS: Hier wird es bald einige Veränderungen geben. Lass mich gerne wissen, wie du sie findest!
